25.09.2015

Bergpark Lohberg als vorbildliches Bauprojekt ausgezeichnet

Vorbildliche Realisierung sowie transparenter Planungs- und Entwicklungsprozess.

 

Die Stiftung „Lebendige Stadt“ hat jetzt in Berlin den Bergpark des Kreativ.Quartiers Lohberg als vorbildliches öffentliches Bauprojekt ausgezeichnet. Mit einem europaweiten Wettbewerb hatte die Stiftung öffentliche Bauprojekte gesucht, die vorbildlich realisiert worden sind. Dabei standen die budget- und termingerechte Realisierung sowie ein transparenter Planungs- und Entwicklungsprozess mit umfänglicher Bürgerbeteiligung im Vordergrund. 129 Bewerbungen aus dem In- und Ausland wurden eingereicht.

 

Die Anerkennung durch die Stiftung „Lebendige Stadt“ nahmen die Projektleiter Ruth Reuter, Stadt Dinslaken, und Bernd Lohse, RAG Montan Immobilien, der Projektgemeinschaft Kreativ.Quartier Lohberg, sowie Dr. Thomas Palotz, Beigeordneter der Stadt Dinslaken, und Patrick Hußmann, Bauleiter Bergpark der Stadt Dinslaken, von Laudator Oliver Wittke entgegen.

 

Gewürdigt wurden von der Jury die niedrigen Baukosten für den Bergpark, die bei rund 7,9 Millionen Euro und damit unter den Planungen lagen. Auch die Informationen der Bürger über den Planungsprozess, die Einbindung in die Gestaltung von zwei partizipativen Kunstprojekten und die transparente Kommunikation für alle Beteiligten waren ausschlaggebend für die Auszeichnung.

 

„Oft werden Städte und Kommunen für Bauprojekte kritisiert, weil sie teurer und später realisiert werden, als geplant. Unser Wettbewerb hat gezeigt, dass es sehr viele öffentliche Bauprojekte gibt, die vorbildlich und deren Planungsprozesse nachahmenswert sind. Dabei hat uns auch überzeugt, wie transparent der Planungsprozess gestaltet ist und wie umfassend die Bürger dabei einbezogen werden. Es ist an der Zeit, dass neben dem Steuerschwarzbuch ein Weißbuch mit Positivbeispielen veröffentlicht wird, von denen andere Kommunen lernen können“, so Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“.

 

Bundesminister Alexander Dobrindt: „Planen und Bauen ist eine deutsche Kernkompetenz und weltweit hoch angesehen. „Made in Germany“ steht für Effizienz, Schnelligkeit und höchste Qualität. Das zeigt auch der Stiftungspreis 2015. Die Jury hat in den vergangenen Wochen zahlreiche beispielhafte öffentliche Bauprojekte in Augenschein genommen, die in ihren Kommunen das Stadtbild bereichern und die Lebensqualität weiter steigern. Die Auszeichnung schafft Aufmerksamkeit für die Spitzenleistungen, die hier gemeinsam von Auftraggebern und -nehmern erbracht werden. Ich bin überzeugt: Die Best- Practice-Projekte des Stiftungspreises weisen den Weg, wie Deutschland auch in Zukunft seine Innovationsführerschaft beim Planen und Bauen behauptet.“

 

Die von Unternehmer und Mäzen Alexander Otto gegründete Stiftung „Lebendige Stadt“ verfolgt das Ziel, die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Städte zu fördern. Das bewegte Fördervolumen von rd. 29 Mio. Euro umfasst u.a. die Grüngestaltung des Essener Krupp-Parks, die künstlerischen Illuminationen des Berliner Reichstagsgebäudes und Kölner Rheinufers sowie die Neugestaltungen des Hamburger Jungfernstiegs und des Leipziger Nikolaikirchhofs.
 

(Quelle: Pressemitteilung RAG Montan Immobilien GmbH)

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