17.07.2013

Debattenort Landschaft 2

Ideen zum Zusammenwachsen von Kreativ.Quartier Lohberg (KQL) und Gartenstadt Lohberg


Debattenort 6 im Ledigenheim


Vielfältige Ideen zum Zusammenwachsen von KQL und Gartenstadt Lohberg entstanden in der Diskussion beim „Debattenort 6“. Zwei Beispiele: Während der Bauphase des Bergparks würde eine Bedarfsampel für Fußgänger den Weg aus dem Siedlungsbereich zur Aussichtsplattform auf der Hünxer Straße erleichtern. Die nächste „Extraschicht“ im Jahr 2014 könnte unmittelbar auf der Hünxer Straße stattfinden und damit die Zusammengehörigkeit von Gartenstadt und KQL eindrucksvoll dokumentieren.
Inspiriert wurde die lebendige Diskussion von drei Fachvorträgen, die sich mit der Identität großflächiger, innerstädtischer Parkanlagen befassten. Landschaftsarchitekt Peter Drecker aus Bottrop gab einen Ausblick auf die Entwicklung der Baustelle im Bergpark und stellte die wesentlichen Elemente der Parkgestaltung vor. Er rief dazu auf, den Park nach Fertigstellung aktiv „in Besitz zu nehmen“. Auch während der Bauphase sollten die Bürger hinschauen, die Webcam oder die Aussichtsplattform nutzen und den Bauherren alle denkbaren Fragen stellen.
Thies Schröder aus Berlin berichtete vom Beteiligungs- und Planungsprozess rund um das Tempelhofer Feld – dem ehemaligen Flughafen im Herzen von Berlin. Sein Fazit: Planung und Beteiligung gehören zusammen; die Planer sollten plausible Antworten finden, um die zentralen Anliegen und Wünsche der Bürger in die Gestaltung von Parkanlagen einbeziehen.
Auf erhebliche Aufmerksamkeit auch bei türkischstämmigen Dinslakern stieß der Beitrag von Professor Cânâ Bilsel aus Ankara. Der rund 400 Hektar große Park „Atatürks Forestry Farm“ ist durch den Raumbedarf der ständig wachsenden Stadt in seinem Kernbestand gefährdet. Bürgerschaftliche Gruppen und Stadtverwaltung diskutieren intensiv darüber, wie die verschiedenen Ansprüche – von der Wohnbebauung über neue Verkehrsachsen bis hin zu Erholungsfunktionen und Klimaschutz - abgeglichen werden können.
Das gemeinschaftliches Fazit der rund 70 Teilnehmenden nach dem Abschluss der Diskussion lautete: Der Abend hat sich gelohnt.
Die Reihe „Debattenort“ wird voraussichtlich im November mit dem Thema „Wohnen“ fortgesetzt.
 

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