31.10.2015

FOLGE 11 DER PORTRÄT-SERIE: UNTERNEHMEN IM KREATIV.QUARTIER LOHBERG

Die neue Folge unserer Serie über die Kreativschaffenden im KQL stellt eine weitere sehr engagierte und ideenreiche Künstlerin vor:

 

Künstlerische Vielfalt schafft Freiräume


Britta L.QL vermittelt gesellschaftliche Themen über die Sprache der Kunst: Souverän setzt sie Grafik, Illustration, Malerei, Skulptur, Film und mehr in ihren künstlerischen Projekten ein.


L.QL – was bedeutet denn das? Es spricht sich „Ell-ku-ell“ aus und dient der gebürtigen Dinslakenerin seit über 20 Jahren als Künstlerinnenname, auch im Alltag. Mit dem ähnlich klingenden „K.QL“ haben die drei Konsonanten und der Punkt nichts zu tun: In Lohberg engagiert sich die Grafikerin, Künstlerin und Projektmanagerin seit Mitte der 2000-er Jahre.


Britta L.QLs künstlerisches Werk ist sehr vielseitig, was bereits in ihrem Studium angelegt war: Visuelle Kommunikation an den Fachhochschulen Münster und Düsseldorf. „Ich hatte einen grafischen Schwerpunkt und habe parallel schon als bildendende Künstlerin gearbeitet. Dass ich mich damals nicht auf eine Kunstform festgelegt habe, ist im digitalen Zeitalter sehr vorteilhaft, denn als freischaffende Grafikerin und Künstlerin muss ich verschiedenste Anforderungen erfüllen“, erzählt Britta L.QL. Sie konzipiert Ausstellungen, entwirft Logos, illustriert Kunstkataloge, dreht Filme, initiiert und leitet künstlerische Projekte. Ihre berufliche Selbständigkeit seit nunmehr 25 Jahren bedeutet für sie neben der Existenzsicherung die Möglichkeit, frei entscheiden zu können, wie sie ihre Energie und Zeit investiert. „Meine Lebensgrundlage sind die grafischen Arbeiten, diese finanzieren viele meiner Kunstprojekte.“


Madonnen aus dem Stadtteil erzählen Geschichte(n)


Die ideenreiche Künstlerin lebt teils in Köln, teils in Dinslaken. Nach den aktuellen Projekten richtet sich, wo sie sich gerade aufhält. Zurzeit, im Oktober 2015, liegt der Schwerpunkt auf Lohberg, denn die Kreativschaffenden im K.QL bereiten ihr umfangreiches Projekt „Transformationen“ mit über 60 Einzelaktionen vor. LINK Britta L.QL. beteiligt sich vor allem mit ihrem Langzeitprojekt „Madonnen über Tage“ an der Aktionswoche. Erstmals zeigte sie ihre geisterhaften Skulpturen aus den „Pottmaterialien“ Stahl und Stoff 2009 bei der Extraschicht Lohberg. „Madonna“ meint dabei keine biblische Figur, sondern leitet sich von der italienischen Ansprache für „meine Frau (ma Donna)“ ab, ähnlich respektvoll wie „gnädige Frau“. Die Künstlerin interpretiert das arbeitsreiche Leben dieser Frauen auf ihre Weise und verschafft ihnen einen angemessenen Platz in der Geschichte.


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