16.12.2015

Die Ober-Lohberg-Allee ist eröffnet: Anschluss für das Kreativ.Quartier Lohberg an die A3 und A2

Beim offiziellen Festakt gab Bürgermeister Dr. Heidinger die neue Verbindung zwischen Lohberg und Oberlohberg für den öffentlichen Verkehr frei.


Dass eine Straße sechs Monate früher fertig wird als geplant, ist wirklich etwas Besonderes. Bei der neuen Ober-Lohberg-Allee ist es mit vereinten Kräften gelungen. Das erfreuliche Ergebnis: Die Stadtteile Lohberg und Oberlohberg wachsen zusammen und das Kreativ.Quartier Lohberg hat nun Anschluss an die wichtigen Autobahnen A3 und A2.


Die zum einen lokale, zum anderen überregionale Bedeutung der Ober-Lohberg-Allee hob Bürgermeister Dr. Michael Heidinger in seiner Festansprache hervor. Zum offiziellen Festakt am 16. Dezember fanden sich zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine, des KQL und der RAG Montan Immobilien sowie interessierte Anwohner ein.


Die Vereine aus dem Stadtteil Oberlohberg schritten kurz nach 10.30 Uhr vom Hotel „Zum Grunewald“ erstmalig auf der neuen Allee in Richtung Kreisverkehr, zeitgleich mit Vereinen aus Lohberg, die an der Feuerwache starteten. Sie begegneten sich symbolisch in der Mitte bei „Kilometer 1“ auf Höhe des Kreisverkehrs.


Dort erklang das Steigerlied, und einmal mehr wurde offenkundig, wie sehr das Kreativ.Quartier Lohberg die alte Ruhrgebietstradition des Bergbaus und ehrgeizige Zukunftsvisionen miteinander vereint. „Eines der bedeutendsten Entwicklungszentren in Dinslaken ist nun mit der A3 und der A2 verbunden, den wichtigsten Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen in Deutschland“, freute sich Dr. Heidinger. Dem KQL, zukünftig Deutschlands größtem CO2-neutralen Areal, werde das weiteren Aufschwung bescheren. Nicht zufällig sei in Dinslaken die Klimametropole Ruhr eröffnet worden.


Aber auch innerhalb der Stadt komme der neuen Straße, „die nur einen Namen haben kann, nämlich Ober-Lohberg-Allee“, Bedeutung zu. Die Stadtteile Lohberg und Oberlohberg hätten nämlich „relativ lange nichts miteinander zu tun gehabt“ – dafür seien die Halden einfach zu hoch gewesen. „Das ist vorbei, das Trennende ist weg.“ Mögen seinen Worten weitere Taten folgen! Der Weg dafür steht nun allen offen.


Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten, die dieses Projekt ermöglich haben. Zu 65 Prozent wurde die Allee durch Fördermittel von Land, Bund und EU finanziert. Nach einem herzlichen „Glückauf!“ schnitt Dr. Heidinger noch das Band durch, und die gut gelaunte Gruppe machte sich im glücklicherweise erst dann einsetzenden Regen auf den Weg, um sich in der Feuerwache bei Kaffee und Kuchen zu stärken.


„Advent“ bedeutet bekanntlich Ankunft: Auch von daher war der Zeitpunkt für die Eröffnung dieser wichtigen neuen Verbindung im Straßenverkehr gut gewählt.


Gudrun Heyder

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