21.02.2019

Bauausschuss empfiehlt Neubau der AWO KiTa

Drei Gruppen und ein Familienzentrum finden Platz auf dem Gelände der früheren Heizzentrale. Über die Nutzung des Obergeschosses wird noch entschieden.

 

Der Bauausschuss hat am 18.02.2019 den Neubau der AWO KiTa auf der Fläche der ehemaligen Zechen-Heizzentrale empfohlen. Die ProZent GmbH soll den Ersatzbau für die AWO KiTa Teerstraße errichten. Die neue KiTa für Kinder unter und über drei Jahren soll gegenüber der Zwischenlösung im Nebengebäude der Johannesschule eine deutliche Verbesserung bewirken.

Nachdem sich auch der Jugendhilfe-, Finanz- und Hauptausschuss mit dem Thema befassen werden, beschließt der Rat am 26. März 2019 darüber.

 

Zwei Geschosse in Massivbauweise

 

Da die alte Heizzentrale aus statischen Gründen abgebrochen werden musste, kommt nur ein Neubau infrage. Er soll zwei Geschosse in Massivbauweise umfassen und zur Hünxer Straße hin ausgerichtet sein. Der Bebauungsplan sieht eine Gebäudehöhe zwischen acht und 9,6 Metern vor, um den Neubau städtebaulich in das Ensemble der Bestandsgebäude auf dem Zechengelände zu integrieren. Deshalb ist eine zweite Etage erforderlich, die die Kita selbst nicht benötigt.

 

Bei Bedarf gibt es eine Gruppe mehr

 

Die KiTa im Erdgeschoss soll 820 m² Platz für drei Gruppen bieten, plus 110 m² für ein Familienzentrum. Bei Bedarf kann die KiTa später um eine Gruppe erweitert werden. Alle Räume werden barrierefrei. Das Obergeschoss umfasst 400 m². Für das Freigelände sind 1.600 m² vorgesehen.   

 

Stadt möchte Obergeschoss selbst nutzen

 

Die Stadtverwaltung erarbeitet Vorschläge für eine Nutzung des Obergeschosses, die zur KiTa passt. Vorrangig wird die Stadt die Räume selbst nutzen. Die Kosten für den Neubau werden voraussichtlich 5.120.000 bis 5.370.000 Euro betragen. Für die neu zu schaffenden „U3“-Plätze steuern Bund und Land 216.000 Euro bei.

 

Text: Gudrun Heyder

 

 

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