24.01.2019

Ledigenheim erffnet ersten Coworking Space in Dinslaken

Hans-Karl Bellinghausen und Janet Rauch vor dem Eingang von Coworks

Das Ledigenheim will seine Attraktivität sichern, indem es Gründer*innen und Selbständigen an der Steigerstraße Raum bietet – für einen Tag oder auch ein paar Monate. Interessierten wird das Konzept am 7. Februar um 19 Uhr vorgestellt.  

 

Jahrelang lag die Idee in der Luft und es gab schon mehrere Ansätze für die Realisierung. Nun können Janet Rauch und ihr Team endlich das Vorhaben umsetzen, einen Coworking Space auch in Dinslaken zu eröffnen. In zwei miteinander verbundenen Räumen finden zehn Leute Platz an modernen Schreibtischen mit Internetanschluss, direkt nebenan liegt ein sehr gut ausgestatteter Tagungsraum für bis zu 14 Personen.

 

Ehemalige Tierarztpraxis bietet Platz

 

„Coworking liegt im Trend“, weiß die Geschäftsführerin des Ledigenheims. Viele große und mittelgroße Städte haben Coworking Spaces. Nun also auch Dinslaken. „Die Tierärztin hat das Ledigenheim verlassen und diese Räume boten sich an, weil sie leicht zugänglich sind und die Größe passt. Deshalb haben wir den Knoten jetzt durchgeschlagen“, begründet Janet Rauch das neue Angebot.

 

Für Freelancer, junge Selbstständige und Start-ups

 

Freelancer, junge Selbstständige und Start-ups sollen sich angesprochen fühlen, sowie im Homeoffice Tätige, die Kontakte und Austausch suchen. Zukünftigen festen Mieter*innen im Ledigenheim kann der „Space“ als Zwischendomizil für ihr Unternehmen dienen. „Menschen, die hier arbeiten, können unsere Mieter*innen von morgen sein“, erklärt Rauch. Außerdem erhöhe die Möglichkeit, tage-, wochen- oder monatsweise mit dem Laptop anzurücken, die Attraktivität des Ledigenheims und damit auch Lohbergs.   

 

Design vom professionellen Planer

 

Die Organisation liegt – zumindest anfangs – in Janet Rauchs Händen. „Ich sehe meine Rolle auch in der Netzwerkarbeit. Passen zwei Nutzer beruflich gut zusammen, bringe ich sie in Kontakt.“ Die Innenarchitektur hat der Dinslakener Einrichtungsplaner Stephan Sack konzipiert, inklusive Spinden, neuen Möbeln und – ganz wichtig – Kaffeemaschine. „Das ist hier ein Ort zum Wohlfühlen“, so Janet Rauch.   

 

Es gibt bereits Interessierte

 

Einige Interessent*innen gibt es bereits. Wer im „CoWorks“ arbeiten will, sollte sich ein paar Tage vor geplantem Beginn melden. Aber spontan wird wohl meistens auch noch ein Platz für kreative Köpfe frei sein.

 

Am 7. Februar um 19 Uhr können Neugierige und Interessierte die neuen Räumlichkeiten begutachten.  Bürgermeister Dr. Michael Heidinger wird mit den Verantwortlichen von der Stiftung Ledigenheim das Konzept vorstellen.

 

Text: Gudrun Heyder

Foto: Stiftung Ledigenheim

 

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